
Pat Cleveland (67) hat lobende Worte für die Modewelt in den Zeiten von #MeToo gefunden.
Das Supermodel verfügt dabei über einen Einblick in die Szene, der seinesgleichen sucht: Bereits in den Sechzigern schritt Pat Cleveland über die Laufstege. Dabei schrieb sie als eines der ersten Models afroamerikanischer Herkunft auch gleich noch Geschichte. Ihre Tochter Anna (29) führt die Familientradition derweil fort, auch sie ist ein gefragtes Model. Gerade deshalb ist Pat Cleveland erleichtert, dass die Probleme mit sexueller Belästigung am Arbeitsplatz, öffentlich gemacht im Rahmen der #MeToo-Kampagne, in der Modebranche scheinbar nicht das gleiche Ausmaß haben wie in der Filmindustrie. In einem Interview mit ‚W‘ bekräftigte die Model-Veteranin:
„Es ist nicht so schlimm wie anderswo, nicht so übel wie in der Politik oder beim Film. Das weiß ich ganz sicher. Die Mode ist eine der sichersten Branchen.“
Dennoch sahen es die Verantwortlichen der Szene erforderlich, bei der New York Fashion Week besondere Maßnahmen zu ergreifen, um die Models zu schützen: So wurden beispielsweise private Umkleiden zur Verfügung gestellt. Pat Cleveland glaubt jedoch, dass die heutige Szene sich stark von der unterscheidet, die sie aus ihren Anfangszeiten kennt: „Wir mussten immer spindeldürr und müde aussehen. Heutzutage können die Models sagen ‚Ich bin eine Frau und kann aussehen wie ich will!'“