Bild von Hermès

Ohne Tasche keine Competition: Das weiß offenbar auch das Luxus-Label Hermès, das dank seiner Handtaschen seine Einnahmen steigern konnte.

Das Pariser Unternehmen verkauft nicht nur Kleidung, Parfüm und Schmuck, sondern hat auch beliebte Handtaschen im Angebot, die offenbar wie warme Semmeln weggehen. Berichten zufolge halfen ihre Verkäufe dabei, die Einnahmen von Hermès im Jahr 2016 um 13 Prozent zu steigern. Dabei kostet die berühmte Birkin Bag mehr als 9.000 Euro und auch für andere Produkte der Marke muss man tief in die Tasche greifen.

„Wir haben 2016 besser als erwartet abgeschnitten und treten mit einer soliden Basis ins Jahr 2017“, sagte CEO Axel Dumas dazu. „Trotzdem bleiben wir hinsichtlich der unsicheren Situation vorsichtig.“ Damit bezieht sich der Geschäftsmann wahrscheinlich auf die politischen Ereignisse der letzten zwölf Monate: Erst stimmte Großbritannien für den Austritt aus der EU, dann wurde Donald Trump zum Präsidenten der USA gewählt – das beeinflusst auch den für die Modeindustrie wichtigen Tourismus. Wenn potenzielle Kunden wegbleiben, bleiben leider auch die Waren im Regal.

Trotzdem: Grund zur Freude haben die Verantwortlichen bei Hermès allemal, mithilfe ihrer kultigen Taschen konnten sie ihre Verkaufszahlen nämlich auf satte 1,1 Milliarden Euro hoch hieven – ein starkes Stück!