Bild von Ulyana Sergeenko

Ulyana Sergeenko hat das so nicht gemeint.

Die russische Designerin launchte 2011 ihr eigenes Label und konnte seitdem Stars wie Lady Gaga, Dita Von Teese, Rihanna und Kim Kardashian zu ihren Fans zählen. Jüngst sorgte sie allerdings nicht mit ihren Entwürfen für Schlagzeilen, sondern mit einer Grußkarte: Model Miroslava Duma postete in ihren Instagram-Stories einen Strauß Rosen, den sie von Sergeenko bekommen hatte. Dazu gab es eine Notiz, die besagte: „To my n****s in Paris“.

Schnell wurde Ulyana Sergeenko für die Verwendung des rassistischen Ausdrucks Ni**er in den sozialen Medien auseinander genommen. Sie machte jedoch deutlich, dass es sich hierbei lediglich um die berühmte Zeile des gleichnamigen Songs von Kanye West und Jay-Z aus dem Jahre 2011 handeln würde. „Kanye West ist einer meiner Lieblingsmusiker und ‚NP‘ (‚N****s in Paris‘) einer meiner Lieblingssongs. Und ja, wir bezeichnen uns manchmal gegenseitig mit dem N-Wort, wenn wir so tun, als seien wir so cool wie diese Jungs, die das singen“, schrieb Ulyana auf ihrer eigenen Instagram-Seite. „Mir tut es zutiefst leid gegenüber allen, die ich verletzt haben könnte. Mira ist eine enge Freundin von mir. Die Tatsache, dass sie meine persönliche Karte einfach so auf ihrem Account postete, unterstreicht doch, dass wir nichts Böses im Sinn hatten und uns der Konsequenzen nicht bewusst waren.“

Ihre Anhänger kritisieren Ulyana Sergeenko allerdings weiterhin und bezeichneten den Vorfall als Beispiel für „Alltagsrassismus“.

Konsequenzen hatte das für die Russin auch bereits: Unternehmerin Nasiba Adilova verkündete auf Instagram, dass Sergeenko nicht mehr länger Teil des Teams vom Babyartikelhersteller The Tot sein werde.