
Stella McCartney (46) suchte Hilfe in der Meditation.
Die Fashion-Ikone ist heutzutage fest etabliert und hat sich unter anderem mit ihrer Arbeit als Kreativdirektorin bei Chloé einen eigenen Namen erarbeitet. Unter ihrer Aufsicht verfünffachte das Label seine Verkaufszahlen, doch nur wenige wissen, dass Stella McCartney während ihrer Zeit im französischen Modehaus an mehreren Fronten zu kämpfen hatte. Zum einen stieß ihre Nominierung im Jahre 1997 als Nachfolgerin des legendären Karl Lagerfeld (84) bei ihrem berühmten Vorgänger selbst auf Ablehnung. So soll der Modezar behauptet haben: „Sie hätten einen großen Namen ins Haus holen sollen. Das haben sie auch getan, aber nur in Sachen Musik, nicht in Sachen Mode.“ Das traf die Tochter des Ex-Beatles‘ Paul McCartney, die auf eigenen Füßen stehen wollte, hart. Hinzu kam, dass im Folgejahr ihre Mutter Linda an Krebs starb – ein traumatisches Erlebnis, das seine Spuren bei Stella McCartney hinterließ.
„Ich hatte keine Kontrolle über meine Reaktion und habe Panikattacken gehabt, körperliche Reaktionen auf meinen Verlust.“ Hilfe fand die junge Designerin schließlich durch Transzendentale Meditation, einer Methode, die vor allem durch die Beatles in den Sechzigern zu weltweiter Popularität kam. Stella McCartney ist nach wie vor von der Wirkung dieser Methode überzeugt. So sehr, dass die Angestellten ihres eigenen Labels Kurse belegen können. Stella McCartney selbst hat übrigens keine Panikattacken mehr erlebt, nachdem sie zu meditieren begann.