Bild von Naomi Campbell

Naomi Campbell (47) fordert mehr kulturelle Vielfalt in der Model-Branche.

Das Online-Magazin ‚The Fashion Spot‘ hat in einer aktuellen Studie herausgefunden, dass die Modehäuser in den diesjährigen Frühlingskampagnen auf mehr Diversity bei den Models gesetzt haben. Eines von drei Models habe demnach afroamerikanische Wurzeln, heißt es in dem Ergebnis der Studie. Eine Entwicklung, die besonders ein Supermodel freuen dürfte: Naomi Campbell setzt sich seit Jahrzehnten für mehr Gleichberechtigung in dem Business ein. In mehreren Interviews betonte die Britin, dass Frauen mit afroamerikanischem Hintergrund auf Laufstegen, in Werbespots und in Modezeitschriften unterrepräsentiert seien. Und auch viele weitere Models, Designer und Prominente setzten sich für mehr Vielfalt in der Fashion-Welt ein.

In den diesjährigen Frühlingskampagnen kann man unter anderem die bekannten Models Jourdan Dunn (27) und Binx Walton (22) für Top-Marken wie Versace, Swarovski und Alberta Ferretti bewundern. Auch Nachwuchsstars wie Philomena Kwao und Assa Baradji, die ebenfalls afroamerikanische Wurzeln besitzen, verzaubern in einigen Kampagnen.

Doch nicht alle Entwicklungen im Mode-Universum sind fortschrittlich. In der Studie von ‚The Fashion Spot‘ kam auch ans Licht, dass ältere Models seltener gebucht werden. Besonders Frauen über 50 würden immer weniger in den Kampagnen repräsentiert werden. Die Vielfalt der Frau zu zelebrieren, davon ist die Branche leider noch weit entfernt.