
Mario Testino (63) verliert seine New Yorker Kreativ-Agentur.
Im Januar dieses Jahres wurden schwere Vorwürfe gegen den Modefotografen laut. In der ‚New York Times‘ wurde ein Artikel veröffentlicht, in dem 13 männliche Models Testino sexuelle Belästigung vorwarfen. Unter anderem meldeten sich bekannte Fashion-Gesichter wie Roman Barrett, Jason Fedele und Ryan Locke (42) zu Wort. Doch das war erst der Anfang: Es folgten in den darauffolgenden Wochen weitere Models, die mit ähnlichen Vorwürfen an die Öffentlichkeit gingen. Testino, der die Beschuldigungen vehement abstreitet, verlor daraufhin seine Engagements bei den großen Modezeitschriften. Nun wurde bekanntgegeben, dass auch seine New Yorker Kreativ-Agentur ‚Mariotestinoplus‘ schließen muss – nachdem sie erst vor einem Jahr ihre Eröffnung feierte. Kunden und Mitarbeiter sprangen in den letzten Monaten bereits von dem Projekt ab.
Testino ist nicht der einzige Fotograf, der im Zuge der MeToo-Bewegung in den Fokus der Medien rückte. Auch gegen Bruce Weber (72) gingen 15 Models mit Vorwürfen wegen sexueller Belästigung und Machtmissbrauch an die Öffentlichkeit. Der 72-Jährige soll diese unter anderem dazu gedrängt haben, sich auszuziehen und habe sie dann an intimen Stellen berührt. Weitere Beschuldigungen wurden gegen die prominenten Star-Fotografen Patrick Demarchelier (74) und Terry Richardson (52) laut. Zeitschriften und Werbeagenturen zogen Konsequenzen: Verträge wurden gekündigt und Zusammenarbeiten aufgelöst.
Ebenso wie Mario Testino, bestritten auch die beschuldigten Modefotografen die Vorwürfe.