Bild von Diane Von Furstenberg

Diane von Fürstenberg (71) nutzt ihren Feminismus nicht für Marketingzwecke.

Sie gehört zu den alteingesessenen Designerinnen in der Fashion-Industrie, die es international zu Ruhm und Reichtum gebracht hat: Diane von Fürstenberg. Die gebürtige Belgierin bezeichnet sich selbst als Feministin, die sich seit den 70er Jahren für die Rechte der Frauen einsetzt.

Obwohl es Diane freudig stimmt, dass feministische Themen es wieder an die Spitze des öffentlichen Interesses geschafft haben, besteht sie darauf, dass ihre persönliche Einstellung nicht dazu genutzt werde, um die Verkaufszahlen ihrer eigenen Marke in die Höhe schießen zu lassen.

Im ‚Business of Fashion‘-Interview erklärte sie: „Empowerment von Frauen ist etwas, was ich schon immer getan habe. Daher nutze ich es nicht als Marketing-Werkzeug. Es ist kein sehr großes Unternehmen, aber es hat globale Reichweite mit ikonischen Produkten und einer erstaunlich emotionalen Verbindung.“

Letzten Dezember vergab die berühmte Modefirma den Posten des Chief Creative Officers an Nathan Jenden. Diane von Fürstenberg bezeichnete den Neuzugang als „den nächsten Christopher Bailey“, der ihr Unternehmen zum Wachsen bringen würde.

Neben Nadja Swarovski wurde die 71-Jährige als Schirmherrin der Graduate Fashion Week erkoren und wird vom 3. bis 6. Juni 2018 als Jurymitglied fungieren. „Ich hoffe, dass die Reichweite dieses wichtigen Ereignisses und das enorme Talent, das es repräsentiert, weiter ausgebaut werden wird“, sagte von Fürstenberg im Interview mit ‚WWD‘.