
Anya Hindmarch kehrt der London Fashion Week den Rücken.
Die englische Marke ist dank der schrulligen Accessoires zu einem Favoriten der Modewoche geworden. In den vergangenen Jahren hat sich Hindmarch von Straßenschildern, klassischen britischen Geschäften und Teddybären inspirieren lassen.
Anstatt wie gewohnt jedes halbe Jahr am Sonntagmorgen bei der London Fashion Week eine Show zu zeigen, veranstaltet Anya Hindmarch nun vier „Consumer Happenings“ pro Jahr. Das Ziel des überarbeiteten Showprogramms ist es, „die Kreativität der Marke on- und offline zu fördern, wenn das Produkt im Handel erhältlich ist“, berichtet ‚WWD‘.
Allerdings werden die Fans über den Verlust bei der London Fashion Week im Februar 2018 nicht allzu traurig sein, da das erste von Hindmarchs neuen Events während der Modewoche stattfinden soll und das See-now-Buy-now-Geschäftsmodell umsetzen wird.
Im Laufe der Jahre hat sich die Show von Anya Hindmarch zu einem Stilspektakel entwickelt, bei dem die Over-the-Top-Sets die perfekte Kulisse für die lustigen neuen Kollektionen bilden. Dabei hat die Designerin immer versucht, ihre Entwürfe mit ihren Shows in einem größeren Zusammenhang zu erklären. Über ihre Counter Culture Show im Herbst/Winter 2014, bei der ein riesiger, sich bewegender Barcode und ein Einkaufswagen voller Zubehör zu sehen waren, sagte Anya Hindmarch beispielsweise zu ‚Wallpaper‘: „Ich dachte an Getreide. Ich dachte sofort an Supermärkte und Förderbänder als eine lustige Sache, die man für die Show erkunden sollte.“ Mal sehen, was sie sich für ihre Consumer Happenings überlegt hat.