Bild von Amena Khan

Amena Khan bereut ihre anti-israelischen Kommentare bitter.

Eigentlich sollte die muslimische Schönheit Geschichte schreiben: Erst vor wenigen Tagen gab der Kosmetikriese L’Oréal bekannt, sie als Model für seine britische Werbeoffensive zu verpflichten – inklusive Kopftuch. Doch dann stand Amena plötzlich in der Kritik:

Vor vier Jahren hatte die Britin eine Reihe von Tweets gepostet, die viele als anti-israelische Hetze einstuften. Dafür entschuldigte sich Amena Khan nun – und verzichtet überraschend auf ihre große Kampagne!

„Ich entschuldige mich aufrichtig für die Wut und den Schmerz, den ich verursacht habe“, twitterte sie in einem Statement. „Diversität herauszufordern ist eine meiner Leidenschaften. Ich diskriminiere niemanden. Ich habe mich dazu entschieden, die Tweets zu löschen, da sie nicht für die Botschaft von Harmonie stehen, für die ich wiederum einstehe.“

Sie gebe selbst zu, dass ihre kontroversen Äußerungen „von dem positiven und inklusiven Geist“ hinter der L’Oréal Elvive World of Care Kampagne ablenken würden. Deshalb verkündete Amena Khan: „Ich bereue es zutiefst und habe entschieden, mich [von der Kampagne] zurückzuziehen.“

Die Verantwortlichen von L’Oréal begrüßten ihre Entscheidung und akzeptieren ihre Entschuldigung: „L’Oréal Paris ist Toleranz und Respekt gegenüber anderen verpflichtet. Wir stimmen ihrem Entschluss zu“, hieß es vonseiten der Firma.

In den mittlerweile gelöschten Tweets hatte Amena Khan Israel unter anderem als „illegalen Staat“ bezeichnet und das Land mit einem ägyptischen König verglichen: „Beides Kindermörder.“