Wut auf Alabama-Gesetz: Emily Ratajkowski macht sich nackt

Bild von Emily Ratakowski

Emily Ratajkowski (27) hat sich in die lange Schlange derer eingereiht, die zurzeit lautstark gegen ein neues Abtreibungsgesetz im US-Bundesstaat Alabama protestieren. Dabei setzte das Model nicht nur auf Worte.

Nackt gegen restriktive Gesetze

In Alabama dürfen Frauen künftig selbst dann nicht abtreiben, wenn ihre Schwangerschaft das Ergebnis einer Vergewaltigung oder von Inzest ist. Ein schockierender Schritt Richtung Mittelalter, und neben Menschenrechtlern machen deshalb jetzt auch Promis mobil. Unter ihnen Emily Ratajkowski. Sie postete ein Nacktfoto ihres Traumkörpers auf Instagram. Die schöne Amerikanerin schaut verführerisch in die Kamera, verhüllt mit einem Arm ihre Brüste und bedeckt ihren Schoß mit einer Blume. Ein wunderschönes, künstlerisch-wertvolles Foto. Die Bildunterschrift hat es allerdings in sich.

„Mein Körper, meine Entscheidung“

„In dieser Woche haben 25 weiße Männer dafür gestimmt, Schwangerschaftsabbrüche auch im Fall von Vergewaltigung und Inzest zu verbieten. Diese Männer zwingen Frauen ihren Willen auf, um das Patriarchat aufrecht zu erhalten und Frauen, denen keine finanziellen Chancen offen stehen, das Recht zu versagen, selbst zu entscheiden, ob sie sich fortpflanzen wollen.“ Die Schauspielerin (‚Gone Girl‘) weist darauf hin, dass in den Staaten, die die restriktiven Gesetze erlassen, besonders viele schwarze Frauen leben: „Hier geht es um Klasse und ethnische Zugehörigkeit, es ist ein direkter Angriff auf die Rechte, die Frauen in den USA zustehen (…) Mein Körper, meine Entscheidung.“ Wahre Worte von Emily Ratajkowski.

© Cover Media