Bild von Florence Welch

Die Sängerin der Band Florence + the Machine (‚Hunger‘) ist seit über einem Jahr auf Tour, ihr letztes geplantes Konzert findet am 8. August im schottischen Edinburgh statt. Anschließend stehen erst einmal keine weiteren Auftritte an – und genau darauf freut sich Florence Welch (32).

Florence Welch fühlt sich ausgelaugt

Im Interview mit dem britischen ‚Q‘-Magazin erklärt die Britin, dass es an der Zeit für eine wohlverdiente Auszeit sei und sie sich auf ein normales Leben freue, ohne den Druck der ständigen Konzerte. „Ich mache das seit zehn Jahren und ich möchte gern einen anderen Lebensstil kennenlernen. Mein komplettes Leben als Erwachsene bestand darin, ein Album zu machen, dann auf Tour zu gehen, ein Kreislauf. Das hat seinen Tribut gefordert, mental und physisch. Das zehrt an den Kräften. Ich bin ausgelaugt“, so Florence.

Der Preis ist mittlerweile zu hoch

Schon in der Vergangenheit hat die Musikerin wiederholt über ihre psychischen Problemen gesprochen. Das ständige Touren habe diese Probleme noch verschlimmert. „Sogar inmitten einer ausgewachsenen Panikattacke kann ich meine Show machen. Aber meine mentale Gesundheit ist angeschlagen. Es gab eine Zeit, in der ich den Preis zahlen wollte. Jetzt möchte ich das nicht mehr. Ich muss wirklich die Angst auflösen. Ich kann nicht aufhören zu weinen. Ich kann mich nicht anziehen. Ich habe Phasen des negativen Denkens, in denen es wirklich dunkel wird und ich denke, ich sollte nicht existieren. Ich falle schnell in ein Loch“, erklärte sie ehrlich.

Fans können aber beruhigt sein: Die Sängerin hat nicht vor, ihre Karriere an den Nagel zu hängen. Sie nimmt lediglich eine Auszeit vom Tourleben und den ständigen Reisen. „Ich ziehe mich nicht zurück. Ich muss einfach eine Weile nicht touren. Ich werde zurückkommen“, versicherte Florence Welch.

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