Bild von Tyra Banks

Tyra Banks (44) fühlte sich zu Beginn ihrer Karriere oft einsam.

Die Grenzen, die die schöne Amerikanerin eingerissen hat, sind kaum noch zu zählen. Als erste Schwarze war sie auf den Titelblättern der ‚GQ‘ und der ‚Sports Illustrated Swimsuit Issue‘ – die sie gleich zweimal zierte – zu sehen, von 1997 bis 2005 schwebte sie als Victoria’s-Secret-Engel in sexy Lingerie über die Laufstege und machte den Begriff Supermodel salonfähig. Trotzdem fühlte sich die Powerfrau unter all ihren weißen Kolleginnen wie Cindy Crawford (52), Linda Evangelista (52), Helena Christensen (49), Claudia Schiffer (47) und Heidi Klum (44) manchmal wie die totale Außenseiterin.

„Die Modebranche war wie Halloween für mich“, seufzte Tyra im Interview mit ‚Essence‘. „Ich fühlte mich oft wie eine Außenseiterin, der die Chance gegeben worden war, hinter die Kulissen zu blicken.“

In all den Jahren klammerte sie sich deswegen an das, was sie so vermisste: ihre Familie und Freunde aus ihrer Kultur. „Ich freute mich immer darauf, wenn ich zurückkam und wieder mit meiner Familie, meinem Zuhause und meiner Community in Kontakt kam. Ich habe diese Gemeinschaft immer geliebt“, betonte die Berufsbeauty.

Das Gefühl, eine Außenseiterin zu sein, hielt Tyra Banks zur Freude all ihrer Fans allerdings nicht davon ab, eine Weltkarriere hinzulegen. Man denke nur daran, dass sie die Castingshow ‚America’s Next Topmodel‘ erfunden hat, die es inzwischen in beinahe jedem Land mit eigenem Ableger gibt.