
DE German Stars – ‚Gott, du kannst ein Arsch sein!‘ heißt der neue Film, in dem Til Schweiger (56, ‚Honig im Kopf‘) den Vater eines unheilbar kranken Teenagers spielt. Doch in einem Interview mit der ‚Berliner Zeitung‘ kam der Schauspieler und Produzent nicht umhin, sich auch wieder zu tagesaktuellen Themen zu äußern.
Werden Demonstranten diskreditiert?
Er zeigte Verständnis für die Demonstranten, die sich gegen die Lockdown-Regeln zur Wehr setzen: „Was mir nicht gefällt, ist, dass die Menschen, die demonstrieren, diskreditiert werden. Dass sie einfach als Nazis oder Aluhüte bezeichnet werden. Ich selbst war nicht in Berlin, aber viele Bekannte vor Ort haben mir berichtet, dass sie in den sieben Stunden keinen einzigen Nazi gesehen haben.“
Til Schweiger ist kein Fan von Donald Trump
Es scheint, als schlage der Star sich erneut auf die Seite der Verschwörungstheoretiker. Wir erinnern uns: Schon zu Beginn der Pandemie hatte der Star mit Social-Media-Kommentaren über den Virologen Christian Drosten scheinbar Verständnis für diejenigen gezeigt, die sich gegen Auflagen wie Masken stemmen. Weiter zog der Schauspieler seltsame Vergleiche: „Als die ‚Black Lives Matter‘-Demonstrationen stattgefunden haben, hat auch keiner einen Mundschutz getragen – und da war es okay. Diese Demonstranten sind gefeiert worden. Wenn aber andere Leute für ihre Grundrechte eintreten oder gewisse Maßnahmen in Frage stellen, werden sie diffamiert. Da misst man schon mit zweierlei Maß.“ Er selbst hätte allerdings auf jeden Fall eine Maske getragen.
In die Politik will Til Schweiger trotz starker Meinungen dennoch nicht: „Ich glaube, dass Politik ein ganz schmutziges Geschäft ist.“ Auch vom gegenwärtigen US-Präsidenten hält er nicht allzu viel: „Er sorgt dafür, dass die Konflikte sich verschärfen. Er ist offensichtlich ein Rassist. Er nimmt Polizisten in Schutz, die wehrlose Menschen hinrichten und spielt das herunter.“