Bild von Teddy Quinlivan

Teddy Quinlivan (24) hat nicht nur Positives über die bunte Welt der Mode zu sagen.

Das Transgender-Model, das regelmäßig ein gern gesehener Gast auf Fashion Weeks ist, hat sich den Zorn einiger Insider zugezogen, nachdem es sich öffentlich über sexuelle Übergriffe in der Branche geäußert hatte. Im April hatte Teddy Quinlivan verkündet, dass sie nicht länger mit Publikationen und Marken arbeiten wolle, die weiterhin mit „Menschen, die der sexuellen Übergriffe beschuldigt werden, zusammenarbeiten“. Das kam nicht bei allen gut an, wie die Berufsschönheit, die bereits für Designer wie Carolina Herrera, Jeremy Scott und Jason Wu über den Catwalk schritt, jetzt in einem Interview mit ‚W‘ verriet. „Dass ich Stellung bezogen und nicht weggeschaut habe, hat einigen in der Branche nicht gefallen“, berichtete die Amerikanerin. „Und da es sich um eine recht kleine, cliquenhafte Branche handelt – ein bisschen wie die Mafia – kann es schnell bedeuten, dass man zehn Shows verliert, weil man jemandem ans Bein gepinkelt hat, der Freundschaften mit genau diesen zehn Verantwortlichen pflegt.“ Aber das geht für Teddy Quinlivan auch in Ordnung. „Ich muss diese zehn Shows nicht machen, weil ich etwas habe, was den anderen fehlt, und das ist Anstand. Darauf bin ich sehr stolz, ich muss mich nicht anpassen, nur um dem Ideal der Modelwelt zu entsprechen.“ Teddy Quinlivan ist offenbar nicht bereit, jeden Preis für ihre Karriere zu zahlen..