Bild von Stella McCartney

Stella McCartney (46) hat offensichtlich keine Lust mehr auf einen großen Konzern im Rücken.

Die Designerin hatte sich 2001 mit der französischen Luxusgruppe Kering zusammengetan und ihr eigenes Label gelauncht. Seitdem konnte sich die Britin eine starke Marke mit vielen prominenten Fans aufbauen.

Doch nun braucht Stella die einstige Schützenhilfe des Megakonzerns offenbar nicht mehr: Wie Insider gegenüber ‚Business of Fashion‘ verlauten ließen, soll McCartney mit Kering in Verhandlungen stehen, ihre 50-Prozent-Anteile an sie zurück zu verkaufen. 

In den vergangenen 17 Jahren ihrer Zusammenarbeit wären solche Gespräche immer mal wieder geführt worden, doch die Branchenkenner erklärten der Webseite, dass sie dieses Mal „einen ernsteren Tenor“ haben.

Bislang sei aber noch keine Entscheidung getroffen worden – mit einer Ankündigung über die Zukunft der Marke könne aber innerhalb der nächsten drei oder vier Monate gerechnet werden.

Bis die beiden Partner dann aber tatsächlich getrennte Wege gehen, könnte es einige Zeit länger dauern.

Ein Sprecher von Kering ergänzte gegenüber ‚Business of Fashion‘: „Frau Stella McCartney und Kering arbeiten für und fördern die Marke Stella McCartney seit 2001 in einem 50/50 Joint Venture. Wie so oft bei Interesseneignern gibt es regelmäßige Diskussionen über die Zukunft der Partnerschaft. Sollte sich etwas grundlegend an der aktuellen Beziehung ändern, würde das zu gegebener Zeit natürlich öffentlich gemacht.“

Ein Sprecher von Stella McCartney erklärte, dass diesem Statement nichts hinzuzufügen sei.