Bild von Prinz Andrew

DE Showbiz – Jetzt bröckelt auch sein Rückhalt im britischen Königshaus: Nachdem Prinz Andrew (61) sich bislang immer des Rückhalts seiner Mutter, Königin Elizabeth II. (95), sicher sein konnte, steht der Royal zunehmend allein auf weiter Flur.

Keine königliche Hoheit mehr

Am Donnerstag (13. Januar) entzog die Queen ihrem Sohn sämtliche militärische Dienstgrade — nur wenige Stunden, nachdem 150 Veteranen Andrew in einem offenen Brief scharf angegriffen hatten. Auch sämtliche Schirmherrschaften fielen direkt an die Regentin zurück, wobei es sich dabei wohl eher um eine Formalität handelt, denn Andrew nimmt schon seit längerer Zeit keine Pflichttermine mehr wahr. Zudem wird der Prinz den Titel HRH (His Royal Highness – seine königliche Hoheit) nicht mehr verwenden. Dass ihm dieser Titel offiziell aberkannt wurde, hat laut ‚Guardian‘ aber noch niemand bestätigt. Fest steht jedoch: Der Royal muss die gegen ihn in den USA erhobene Zivilklage wegen sexuellen Missbrauchs als Privatperson ausfechten.

Hat die Queen im Fall Prinz Andrew zu spät gehandelt?

Bislang hatte die Queen stets ihre schützende Hand über ihren „Lieblingssohn“ gehalten, doch dies stieß auch bei königstreuen Brit*innen zunehmend auf Unverständnis. Auch finanziell dürfte es jetzt eng werden für den einst als „Randy Andy“ bekannten Blautblüter. Bereits vergangene Woche bot Andrew eine Luxus-Skihütte in der Schweiz zum Verkauf an. Geschätzter Wert: 20 Millionen Euro.

Virginia Giuffre behauptet, sie sei als Minderjährige von Jeffrey Epstein zum Sex mit seinen Freunden gezwungen worden. Unter diesen Freunden soll auch Prinz Andrew gewesen sein. Dieser bestreitet die Vorwürfe, doch seine königlichen Pflichten werden jetzt unter den anderen Mitgliedern des Königshauses aufgeteilt. Viele glauben jedoch, dass die Queen viel zu spät gehandelt und der Fall Prinz Andrew dem gesamten Haus Windsor dauerhaften Schaden zugefügt hat.

Bild: Julian Stratenschulte/picture-alliance/Cover Images

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