
DE Showbiz – Während im Zuge der Corona-Krise derzeit viele Länder große Veranstaltungen absagen, trat der schottische Sänger Lewis Capaldi (23) am Wochenende vor Tausenden von Menschen in Schottland auf. Das sorgte nun für zahlreiche Kritiken, darunter auch von dem britischen Journalisten Piers Morgan.
Lewis Capaldi handelte mit guten Gewissen
Ein Sprecher des Sängers äußerte sich nun gegenüber der britischen Zeitung ‚Metro‘ zu der Kritik an dem Konzert in der P&J Live Arena in Aberdeen am Sonntag (15. März): „Das letzte Konzert von Lewis‘ Arena-Tour in Großbritannien in Aberdeen am Sonntag, den 15. März, fand in voller Übereinstimmung mit den Empfehlungen zu Massenveranstaltungen statt, welche die schottische Regierung um 13 Uhr am gleichen Tag herausgegeben hat. In dem Dokument heißt es, dass der Rat ab Montag, den 16. März gilt und voraussichtlich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Verbreitung von Covid-19 haben wird.'“
Aufgrund dieser Empfehlung soll der Sänger beschlossen haben, das Konzert trotz der Corona-Krise zu geben.
Schottland zieht nach
Seit Montag (16. März) sind Massenveranstaltungen mit mehr als 500 Menschen in Schottland verboten, dazu gehören sportliche, kulturelle und religiöse Events. Schottland folgt damit vielen anderen Ländern, die bereits in den vergangenen Tagen Massenveranstaltungen verboten haben, um die Verbreitung des Coronavirus aufzuhalten.