Bild von Kate Spade

Kate Spades (?55) Tod kam für ihre Schwester nicht überraschend.

Die Designerin war am Dienstag [5. Juni] von ihrer Haushälterin tot aufgefunden worden. Kate Spade hatte sich in ihrer Wohnung in der New Yorker Park Avenue erhängt. Jetzt meldete sich die ältere Schwester der Amerikanerin gegenüber dem ‚Kansas City Star‘ zu Wort und erklärte, dass der Selbstmord der Modeikone für sie nicht überraschend war. Reta Saffo bestätigte in einer E-Mail an das Blatt, dass die Unternehmerin bereits seit über drei Jahren mit manischen Depressionen zu kämpfen hatte und diesbezüglich auch mehrfach Hilfe suchen wollte. Doch Reta Saffo zufolge verzichtete Kate Spade immer wieder darauf, sich fachlichen Beistand zu suchen: Zu groß war die Sorge davor, was geschehen würde, wenn ihre Depression an die Öffentlichkeit geriet. Kate Spade befürchtete einen Imageschaden für ihre Modemarke und für sich selbst – schließlich war sie den meisten als sorglos und fröhlich bekannt. „Ich bin in den letzten drei oder vier Jahren mehrfach zu ihr geflogen, um ihr dabei zu helfen, die richtige Behandlung zu finden“, verrät Reta Saffo. „Ich war ganz kurz davor, sie dazu zu bringen, sich in die gleiche Klinik einliefern zu lassen, in der Catherine Zeta-Jones erfolgreich wegen ihrer bipolaren Störungen behandelt wurde.“ Angeblich war bereits alles arrangiert, doch Kate Spade machte letztlich nie den ersten Schritt. Jetzt ist es zu spät.