
DE Showbiz – „Peinlich“, „obszön“, „ein Alptraum mit Fell“ — Filmkritiker haben kurz vor Weihnachten eine kollektive Katzenallergie entwickelt und zerreißen die Verfilmung des Kultmusicals ‚Cats‘ auf breiter Front. „Können wir bitte einfach so tun, als sei das nie passiert?“ schrieb der ‚Daily Telegraph‘ und verteilte null Sterne. Doch das will einer der Stars des Films nicht einfach so hinnehmen. Jason Derulo (30) ging jetzt in die Offensive.
„Ein unglaubliches Kunstwerk“
In einem Interview mit dem Promi-Portal ‚TMZ‘ fuhr der Sänger (‚Talk Dirty‘) die Krallen aus. Diejenigen, die das Werk kritisieren, hätten selbst im Leben noch nicht einen Film gedreht und hätten daher auch keine Ahnung, wie viel Arbeit in dem Projekt stecke. Es sei ein „unglaubliches Kunstwerk, welches von einigen der besten Leute der Welt geschaffen wurde“, so der Star, der im Film den Rum Tum Tugger spielt, der die Zuschauer „in eine andere Dimension entführen wird“.
Er vermutet, dass der experimentelle Aspekt des Films einfach zu viel für manche Experten ist: „Wann immer man mit der Konvention bricht, was eine Kunstform ist, wenn man alle Regeln bricht, dann trifft man auf Widerstand.“
Jason Derulo glaubt an bahnbrechende Kunst
Jason Derulo wies weiterhin daraufhin, dass Kritiker auch am Original-Musical von Andrew Lloyd Webber zunächst kein gutes (Katzen-)Haar gelassen hatten. Es entwickelte sich zum Kult-Klassiker. Die Zuschauer seien einfach die Mischung aus Mensch und Katze nicht gewohnt, doch er ist überzeugt, dass die Kunst sich gegen die Norm durchsetzen wird. Es bleibt abzuwarten, ob ein Verriss nach dem anderen das Publikum abschreckt oder eher anzieht, denn manch einer schätzt Filme, die so schlecht sind, dass sie schon wieder gut sind.
Als 1997 ‚Titanic‘ in die Kinos kam, orakelten die Kritiker im Vorfeld übrigens ebenfalls, dass der Film Schiffbruch erleiden würde. Es gibt also einen Hoffnungsschimmer für ‚Cats‘ und Jason Derulo.