Bild von Dolly Parton

DE Showbiz – Dolly Parton (75) möchte nicht, dass man ihr eine Statue widmet. Die Country-Sängerin (‚Jolene‘) mag eine der berühmtesten Menschen sein, die je aus Tennessee kamen, doch ein Denkmal ist zurzeit keine gute Idee, glaubt der Star.

„Geehrt und demütig“

John Mark Windle, der für den Bundesstaat im Süden der USA im US-Repräsentantenhaus sitzt, hatte die Idee gehabt, vor dem Tennessee State Capitol in Nashville eine Statue von Dolly aufstellen zu lassen. Dieser Vorschlag hatte bereits mehrere Komitees und Gremien durchlaufen und stand kurz vor der Umsetzung, als die Sängerin selbst einschritt und darum bat, die Pläne doch erst einmal auf Eis zu legen. Am Donnerstag (18. Februar) ließ der Star ein Statement veröffentlichen und erklärte, sich angesichts der Absichten „geehrt und demütig“ zu fühlen. Doch jetzt sei einfach nicht der richtige Zeitpunkt.

Dolly Parton glaubt, dass die Welt andere Sorgen hat

„In Anbetracht all dessen, was zurzeit in der Welt vorgeht, glaube ich nicht, dass es angebracht ist, mich auf ein Podest zu stellen“, heißt es weiter. Ganz abgeneigt ist Dolly Parton allerdings nicht von der Idee: „Ich hoffe, dass, wenn ihr eines Tages — viele Jahre später oder vielleicht wenn ich nicht mehr da bin — noch immer das Gefühl habt, dass ich es verdiene, in unserem großartigen Kapitol stehen kann als stolzer Mensch aus Tennessee.“

Anlass für die Idee waren unter anderem Dollys 75. Geburtstag am 19. Januar sowie ihre jahrzehntelangen Hilfs-Bemühungen im Staat, unter anderem durch die Stiftung von Büchereien. Zuletzt hatte die Sängerin mit einer großzügigen Spende die Entwicklung des Moderna-Impfstoffs gegen Covid-19 unterstützt. Da kann man Dolly Parton auch schon mal ein Denkmal setzen!