Bild von Diane von Furstenberg

Diane von Fürstenberg (71) vergibt in diesem Jahr den Christopher Bailey Gold Award.

Paris, London, New York, Berlin – wo immer die Fashion Week residiert, ist Mode in aller Munde. Doch es gibt eine Modewoche, die keinen Städtenamen trägt und nach mehr Aufmerksamkeit verlangt: die Graduate Fashion Week.

In diesem Jahr findet das Event, in dessen Zentrum nicht etwa schon etablierte Modemacher, sondern Absolventen verschiedener Modeschulen weltweit stehen, vom 3. bis 6. Juni in London statt. Mit in der Jury sitzt dieses Mal von Fürstenberg. Sie wird den Christopher Bailey Gold Award vergeben, der seinen Namen vom früheren Burberry-Mastermind und erstem Gold-Award-Sieger Christopher Bailey (46) bekommen hat. Der Brite gewann den Preis 1992.

Für Diane von Fürstenberg ist die neue Aufgabe schwerwiegend, wie sie gegenüber ‚WWD‘ betonte: „Ich hoffe, ich kann dem Event und dem enormen Talent, für das es steht, mehr Wichtigkeit verleihen. Der Gold Award ist hochangesehen in der Branche. Es ist ein Signalfeuer des Talents, ich freue mich also, die Fackel in diesem Jahr zu vergeben.“

Der Christopher Bailey Gold Award ist mit einem Preisgeld von umgerechnet knapp 11.500 Euro dotiert.

Diane von Fürstenberg ist allerdings nicht der einzige Neuzugang auf der Graduate Fashion Week. Ihre Kollegin Nadja Swarovski (48), die dem prestigeträchtigen Unternehmen ihrer Familie 1995 beitrat, wird sich ebenfalls als Schirmherrin um zwei Preise kümmern: Sie vergibt den Hilary Alexander Trailblazer Award und den International Catwalk Competition Award. Außerdem wird der Schmuckgigant den Swarovski Sustainable Award und den Ethical Fashion Accessories Award sponsern. Die Gewinner in dieser Kategorien dürfen sich über rund 1.150 Euro Preisgeld sowie die Möglichkeit, auf der London Fashion Week im September auszustellen, freuen.

Dank Frauen wie Diane von Fürstenberg und Nadja Swarovski kommt Bewegung in die Modewelt.