Bild von Boris Becker

DE German Stars – Das hatte sich Boris Becker (51) wohl anders vorgestellt. Das Insolvenzverfahren, welches die Tennis-Legende in seiner Wahlheimat Großbritannien durchläuft, sollte in wenigen Wochen abgeschlossen sein. Doch jetzt wurde bekannt, dass die entsprechenden Behörden dem Sportler eine saftige Verlängerung aufgebrummt haben.

Wurde Vermögen nicht offengelegt?

Bis 2031 wird dem ehemaligen Wimbledon-Champion untersagt bleiben, Geschäftsführer einer englischen Firma zu sein. Zudem muss er sich Mitspracherecht an anderen Firmen gerichtlich erlauben lassen und bei Krediten über 500 Pfund den Kreditgeber über seine Insolvenz informieren. Doch schon Mitte Oktober soll klar gewesen sein, dass diese Auflagen so schnell nicht gelockert werden, berichtet die ‚Daily Mail‘. Dann soll sich Boris Becker bereits mit den Behörden über eine Verlängerung geeinigt haben. Grund dafür: Er wäre der Bedingung, sein gesamtes Vermögen offenzulegen, nicht nachgekommen. Insgesamt 4,5 Millionen Pfund sollen durchgerutscht sein, das sind rund 5,2 Millionen Euro.

Boris Becker zeigt sich kämpferisch

Der Tennis-Star hat indes eine leicht andere Version. Am Dienstag meldete sich Boris Becker auf Social Media zu Wort. „Es hat sich nichts geändert an der Tatsache, dass ich Hauptgläubiger (Bank) komplett befriedigt habe (full/final settlement) und ich guter Dinge bin, die Schuld an die restlichen Gläubiger (sechsstellig) bis Weihnachten zu begleichen!“ schreibt der Sportler auf Twitter und fügt hinzu: „Das wäre das Ende meines Insolvenzverfahrens.“ Ob die britischen Behörden das genauso sehen, wird sich wohl am Ende des Jahres zeigen. Vielleicht gibt es ja doch noch Hoffnung, und Boris Becker startet schuldenfrei ins neue Jahr.