Ryan Adams: Das sagt er zu den Vorwürfen des Missbrauchs

Bild von Ryan Adams

Sänger Ryan Adams (44) hat sich zu den Vorwürfen geäußert, die seine Ex-Freundinnen gegenüber der ‘New York Times’ auf den Tisch gebracht haben. Es geht um emotionalen und psychischen Missbrauch.

Wer ist er wirklich?

Ryan Adams ist sich keiner Schuld bewusst. Der Musiker (‘Come Pick Me Up’) wurde Gegenstand eines ausführlichen Artikels in der ‘New York Times’, in der unter anderem seine Ex-Freundin Phoebe Bridgers (24) und seine Ex-Frau Mandy Moore (34) zu Wort kommen und dem Sänger emotionalen sowie psychischen Missbrauch vorwerfen. Phoebe behauptet darin etwa, die Beziehung zu Ryan abgebrochen zu haben, nachdem er besessen geworden sei und gedroht habe, sich das Leben zu nehmen, sollte sie nicht auf seine Nachrichten auf dem Anrufbeantworter reagieren und ihn zurückrufen. 2017 soll er ihr dann angeboten haben, Eröffnungs-Act auf seiner aktuellen Tour zu sein. Phoebe habe zugesagt und am ersten Tag den Auftrag bekommen, Ryan etwas in sein Hotelzimmer zu bringen. Als sie die Tür geöffnet habe, sei ihr ehemaliger Freund komplett nackt gewesen. Mandy Moore behauptet, Ryan habe sie ständig herabgewürdigt, indem er ihr gesagt habe, sie sei keine echte Musikerin, da sie kein Instrument spiele.

Es wird schlimmer

Der schlimmste Vorwurf ist jedoch der des Kindesmissbrauchs. Eine junge Frau namens Ava hatte sich zu Wort gemeldet und behauptet, mit Ryan eine Online-Korrespondenz begonnen zu haben, als sie 14 Jahre alt war. Das sei 2013 gewesen. Der Rocker habe ihr anstößige Textnachrichten geschickt und sich ihr gegenüber auch einmal entblößt. Als Ava 16 Jahre alt gewesen sei, habe er ihr geschrieben: „Ich sehe gar keine Bilder mehr von dir. Du hast mich echt wahnsinnig gemacht.“

Alles nur Lug und Trug?

Ryan hat sich nun zu den Vorwürfen auf Twitter geäußert. Sie seien erschreckend inakkurat, so der Musiker: „Ich bin kein perfekter Mensch, und ich habe viele Fehler gemacht. Ich entschuldige mich bei jedem, den ich verletzt habe – bewusst oder unbewusst. Aber das Bild, das der Artikel entstehen lässt, stimmt nicht. Einige der Details sind falsch dargestellt, andere sind übertrieben, wieder andere sind schlicht und ergreifend falsch.“ Vor allem der Bericht um die damals minderjährige Ava weist er ab: „Ich würde niemals unangemessene Beziehungen zu jemandem pflegen, den ich für minderjährig halte. Punkt.“ Ryan Adams hat seine Anwälte eingeschaltet.

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