Rick Owens: Pop-Up-Store? Warum nicht!

Bild von Rick Owens

Rick Owens entschied sich spontan für die Eröffnung zweier provisorischer Shops.

Der US-amerikanische Modeschöpfer eröffnete die beiden Geschäfte für seine zweite Linie DRKSHDW. Der New Yorker Shop feierte seinen Launch in dieser Woche, der zweite, dessen Türen sich erst im September öffnen, befindet sich in London. Die Entscheidung, den eigenständigen Laden in Manhattan ins Leben zu rufen, basierte auf dem Wunsch, dass Owen den Leuten eine Alternative zu seinem Flagship-Store bieten wollte. „Es entstand wirklich aus einer Laune heraus. Ich wollte es ihnen leichter machen. Ich habe eine Identität geschaffen, die vielleicht nicht jedermanns Sache ist und vielleicht ist die DRKSHDW-Geschichte leichter verträglich“, erläuterte er im Interview mit ’style.com‘.

Die Designs sind in einem ultra-schicken Raum ausgehängt und zu den Outfits zählen Knöchelturnschuh, Baseball-Caps und Hosen mit tiefsitzendem Schritt. Owens hatte eine klare Vorstellung von der Ästhetik seines Shops: „Ich wollte, dass das Innere rau, hart und sparsam ist.“

In der Boutique erklingen Songs von Künstlern wie Lou Reed (71, ‚Perfekt Day‘) und Black Asteroid in einer Endlosschleife. Das Innere und die Looks sollen die Inspiration hinter seinen Designs reflektieren: „Ich wollte, dass die Looks von DRKSHDW wie Arbeitsuniformen aus einem Art-Deko-Gefängnis aussehen“, beschrieb er.

Am 26. Oktober schließt der Pop-Up-Store wieder seine Türen. Das Beste an Owens‘ temporärem Projekt ist für ihn: „Ich mag die Einfachheit des Ganzen: Ankommen, bing, bang und vorbei. Ein paar leere Bierflaschen bleiben auf dem Boden wie bei einer illegalen Party in einem Lagerhaus zurück“, strahlte Rick Owens. © Cover Media