Oasis: Tragödie als einzige Chance für Reunion?

Bild von Liam Gallagher

DE Showbiz – Sie sind die wohl zerstrittensten Geschwister der Musik-Industrie: Liam (46) und Noel Gallagher (52) können sich einfach nicht riechen. Seit der Trennung ihrer Band Oasis (‚Wonderwall;) wandeln die zwei Sänger auf Solopfaden, während die Fans noch immer auf eine Reunion hoffen. Doch die Chancen für eine Versöhnung der Streithähne könnten nicht schlechter stehen. So ziehen beide Stars regelmäßig in der Klatschpresse und auf Social Media übereinander her. Dass es wohl ein Wunder braucht, um diese Brüder wieder gemeinsam auf einer Bühne zu vereinen, bestätigte nun der Entdecker von Oasis, Alan McGee (58).

Es braucht eine Tragödie

Als Label-Boss von Creation Records nahm der schottische Manager die Band aus Manchester 1993 unter Vertrag. Natürlich verfolgte er die Entwicklung der zwei Brüder über die Jahre mit viel Interesse. Dass Liam und Noel sich zu einem von Fans sehnsüchtig erhofften Oasis-Comeback entschließen, sieht er jedoch nicht in der Zukunft – mit einer möglichen Ausnahme. „Die einzige Sache, die passieren könnte ist, dass sich die Umstände im Leben der Menschen verändern. Ich will nicht sagen, was das meiner Meinung nach sein könnte, aber es könnte alles sein“, berichtete er im Interview mit dem ‚Humans of XS Manchester‘-Podcast. „Es könnten schlechte Nachrichten sein, die sie zusammenbringen … aber im Moment sehe ich nicht, dass das in naher Zukunft passieren könnte.“

So fing der Gallagher-Krieg an

Die tragische Trennung von Oasis nahm ihren Lauf, nachdem Noel 2009 während der Europa-Tour der Britpop-Gruppe plötzlich seinen Ausstieg verkündete. Vorausgegangen war ein heftiger Streit mit Liam vor einem Auftritt in Paris, der letztendlich gecancelt wurde. Seitdem hoffen die Fans vergeblich auf eine Annäherung der Geschwister. Man mag jedoch hoffen, dass es keiner Tragödie bedarf, um das Gallagher-Kriegsbeil zu begraben.

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