Mario Adorf: Nach dem Tod kommt nichts mehr

Bild von Mario Adorf

DE German Stars – Mario Adorf (89) wird auch nicht jünger. Mit zunehmendem Alter merkt die Schauspiellegende, die bereits seit den 50er Jahren vor der Kamera steht, wie der Körper schrittweise immer stärker nachlässt. Da kommt Mario nicht umhin, zunehmend an den Tod zu denken. Das macht ihm aber auch nichts aus, schließlich gehört dieser ja zum Leben dazu.

Irgendwann ist alles vorbei

Im Gespräch mit der ‚B.Z.‘ denkt der Darsteller laut über seine zukünftige Ruhestätte nach, gibt aber zu, noch keine Entscheidung getroffen zu haben: „Ich bin Ehrenbürger meiner Heimatstadt Mayen in der Eifel und könnte dort wohl ein Ehrengrab bekommen. Einen sehr romantischen Friedhof gibt es aber auch in St. Tropez direkt am Meer, obwohl er sehr steinig ist und es keine Bäume gibt. München hat auch schon angeklopft, ob ich den Wunsch hätte auf einem Friedhof mit vielen Künstlern zu liegen, von denen ich tatsächlich viele gekannt habe.“ Allzu wichtig dürfte ihm der Ort für sein Grab wohl nicht sein, denn: „Da ich nicht religiös bin, glaube ich nicht daran, dass danach noch was kommen wird.“

Mario Adorf schwimmt noch gerne

So ist es nur konsequent, dass die Wahl der letzten Ruhestätte für Marios Familie wichtiger ist als für ihn selbst. Das sieht er auch ein, wie er schmunzeln muss: „Ich bin ja nicht allein, ich habe meine Frau und eigentlich würde ich zu ihr sagen: Mach‘, was du willst mit mir. Ich lege ja auch keinen großen Wert auf einen Nachruhm.“ Mario Adorf merke durchaus, dass die Energie und Muskelkraft allmählich nachlasse. Allerdings schwimme er noch regelmäßig – das sei die einzige Sportart, der er noch nachgehen könne.