Little-Mix-Star Jade Thirlwall: Ihr Kampf gegen die Magersucht

Bild von Jade Thirlwall

DE Showbiz – Jade Thirlwall (26) und ihre Bandkollegen von Little Mix liefern aktuell einen Hit nach dem anderen ab. Doch bei der Sängerin (‚Black Magic‘) lief im Leben nicht immer alles so rund wie jetzt. Bevor sie gemeinsam mit Jesy Nelson, Perrie Edwards und Leigh-Anne Pinnock 2011 als erste Girlband die britische Version von ‚X Factor‘ gewann, litt der damalige Teenager an Magersucht. Die Ärzte sahen bereits ihren frühen Tod voraus.

Essstörung als Teenager

Bereits im Alter von 13 Jahren entwickelte Jade die Magersucht. Nach dem Tod ihres geliebten Großvaters rutschte sie in die Essstörung hinein und wurde drei Jahre später in eine Klinik eingewiesen. Dort schaffte sie es, vollständig zu genesen, und wurde nur wenige Wochen vor ihrem Vorsingen bei ‚X Factor‘ entlassen.

Vor Kurzem besuchte die Musikerin Patienten mit der gleichen Krankheit in einem Krankenhaus in Sheffield und verriet Katie Thistleton in einem Podcast für ‚BBC Sounds Life Hacks‘:

„Die Magersucht war mein eigenes, dunkles Geheimnis und ich denke, damit war ich irgendwie zufrieden. Es war mein eigenes Ding, das ich mir selbst antun konnte, ohne dass jemand es wusste.“

Jade Thirlwalls Magersucht: Sie wollte nicht mehr

Wie Jade nun zugab, habe sie damals keinen Sinn mehr im Leben gesehen. Sie war bereits völlig ausgemergelt und wollte nur noch „dahinsiechen“, als sie schließlich doch Hilfe bekam.

„Ich war in einem schrecklichen Zustand. Der Umkehrpunkt – und der Grund, weshalb ich meinem Vertrauenslehrer [von der Krankheit] erzählte – kam, als ich keine Lust mehr darauf hatte, mich selbst zu hassen“, erinnert sich die hübsche Brünette. „Der zweite Wendepunkt war, als ich im Krankenhaus war und die Ärzte mir sagten, ich würde sterben, wenn ich so weitermachen würde. Jemanden so etwas sagen zu hören, ist tatsächlich angsteinflößend.“

Nun, da Jade berühmt ist, will sie einen Rückfall um ihrer Karriere Willen auf jeden Fall vermeiden. Sie erklärt: „Ich bin immer noch manchmal traurig oder niedergeschlagen, aber ich verbinde das nicht mehr mit Essen. Ich bestrafe mich nicht mehr selbst auf diese Weise.“

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