Karl Lagerfeld: Choupette ist die samtpfotige Greta Garbo

Bild von Karl Lagerfeld

Karl Lagerfeld (82) ist dank seiner Katze weniger selbstsüchtig.

Es ist kein Geheimnis, dass der kultige Modeschöpfer seine Choupette vergöttert, im Interview mit der ‚New York Times‘ betonte er nun allerdings, dass auch seine Fans von dem Tier profitieren: Immerhin habe Choupette ihren Besitzer positiv beeinflusst.

„Ich bin nicht die wichtigste Person in meinem Haus – ich glaube, dass mich Choupette zu einem besseren Menschen gemacht hat, weniger selbstsüchtig.“

In den vergangenen Monaten sorgte die Katze für viel Aufsehen, unter anderem posierte sie für die deutsche Automarke Opel und für japanische Beauty-Produkte. Dass sie damit Millionen verdient, stieß vielen Menschen sauer auf – doch Karl verteidigte sein Kätzchen:

„Ich möchte nicht, dass sie arbeitet, aber sie hatte dieses Angebot von den Japanern und es wurde zum Megaerfolg. In einer billigen französischen Zeitung wurde dann die Frage gestellt, ob die Leser schockiert wären, dass eine Katze so viel Geld verdient – und natürlich waren 82 Prozent schockiert! Ich schrieb dem Redakteur also einen Brief und sagte ihm, dass 82 Prozent seiner Leser neidisch seien. Was soll ich dazu noch sagen? Choupette ist eben die Greta Garbo unter den Katzen.“

Seinem haarigen Liebling hat der Modezar nun eine Kollektion gewidmet: Auf der Paris Fashion Week stellte Karl Lagerfeld seine neue Kids-Collection vor, die Choupettes Abbild als Logo ziert. © Cover Media