Harvey Weinstein: Vermeintliches Opfer trifft sich mit der Staatsanwaltschaft

Bild von Harvey Weinstein

DE Showbiz – Der Name Harvey Weinstein (67) wird uns wohl noch lange in den Schlagzeilen begegnen. Zu umfangreich sind die Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegen den Filmproduzenten (‚Shakespeare in Love‘). Diejenigen, die ihm nicht gefügig waren, sahen sich plötzlich den Trümmern ihrer Karriere gegenüber – der Einfluss des Filmmoguls erstreckte sich in alle Bereiche Hollywoods.

Wie geht es weiter?

Eine Schauspielerin, der das passiert ist, hat sich jetzt mit der Staatsanwaltschaft getroffen, um zu besprechen, wie ihr Fall behandelt werden soll. Paz de la Huerta (34. ‚Boardwalk Empire‘) reichte 2018 Klage gegen Harvey Weinstein ein und beschuldigte ihn des sexuellen Übergriffs und der körperlichen Gewalt. Zwei Mal habe er versucht, sie zu vergewaltigen.

Ihr Anwalt Mark Heller erzählte dem Promi-Portal ‚TMZ‘ beim Verlassen des Gerichtes: „Wir wollen Gerechtigkeit. Die Staatsanwaltschaft war sehr interessiert an dem, was wir zu sagen haben.“

Hat Harvey Weinstein Karrieren vernichtet?

Abseits der tätlichen Übergriffe ist Paz de la Huerta überzeugt, dass der Produzent ihrer Karriere bewusst Steine in den Weg legte, nachdem sie auf seine Avancen nicht eingegangen war. Insgesamt verlangt die Schauspielerin umgerechnet knapp 47 Millionen Euro Entschädigung für entgangene Gagen, da sie Rollen nicht bekommen habe, die sie ohne seinen Einfluss hätte spielen können.

Insgesamt haben sich bislang 75 Frauen gemeldet, die Harvey Weinstein missbraucht haben soll.

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