Die Tote Hosen: Kommt bald das „bittere Ende“?

Bild von Campino

DE German Stars – Die Toten Hosen gehören auch nach fast 40 Jahren Bandgeschichte noch zu den ganz großen Namen der deutschen Rockszene. Die Band (‚Hier kommt Alex‘) könnte nun aber bald in den Ruhestand gehen, wenn man die kryptischen Andeutungen von Frontmann Campino (57), die er gerade in einem Interview mit der ‚Augsburger Allgemeinen‘ machte, so interpretieren möchte.

Campino deutet Ende an

Vor 32 Jahren brachte die Gruppe, die neben dem Frontmann auch noch aus den Gitarristen Andreas von Holst und Michael Breitkopf sowie Bassist Andreas Meurer und Schlagzeuger Vom Ritchie besteht, ihr Erfolgsalbum ‚Bis zum bitteren Ende‘ heraus. Dieses könnte nun vor der Tür stehen, wie Campino, der mit richtigem Namen Andreas Frege heißt, andeutet. „Der Begriff ‚Bis zum bitteren Ende‘ wird natürlich mit der Zeit immer gruseliger. Aber wir sind Realisten. Das Ende muss jetzt nicht mehr in unendlicher Ferne sein. Verglichen mit einem Fußballspiel befinden wir uns jetzt vielleicht schon in der 82. Minute, wir führen aber 3:1 – wir könnten also ganz ruhig den Ball nur hin und her schieben.“

Die Toten Hosen brauchen die Fans

Bevor es soweit ist, soll aber noch ein wenig Zeit ins Land ziehen. Allerdings möchten die Musiker abdanken, bevor sie als alte Tattergreise auf der Bühne stehen. „Aber wir fänden es schön, wenn uns unsere Freunde darauf aufmerksam machen, ab wann es langsam peinlich wird. Noch können wir jedenfalls mithalten. Wir sehen das an den Festivals, wo wir uns ja auch mit anderen, auch jüngeren Gruppen messen müssen – solange wir da noch so beliebt sind, haben wir das Gefühl, noch richtig zu liegen.“ Diesen Sommer spielten die Toten Hosen bei den Festivals ‚Hurricane/Southside‘ und ‚Rocco del Schlacko‘. Auch 2020 stehen noch Konzerte an.

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