Daphne Guinness: Alexander McQueen war magisch

Bild von Daphne Guinness

Einzigartig: Seine Freundin und Muse Daphne Guinness (43) findet, dass Alexander McQueen einfach „magisch“ war.

Der Designer nahm sich im vergangenen Jahr im Alter von 40 Jahren mit einer Überdosis Tabletten das Leben. Sein früher Tod schockierte die Modewelt, da er als eines der größten Talente galt. Guinness war seine Freundin und Muse und äußerte sich jetzt darüber, was McQueen so einzigartig machte.

„Es gibt Kleider und es gibt Kunst, und er war ein Künstler“, erklärte sie auf ‚vogue.co.uk‘. „Wenn er sich dazu entschieden hätte, Maler zu werden, wäre er einer der größten Maler der Welt geworden. Er hatte dieses magische Händchen. Er hatte es einfach. Seine Shows waren wie Theaterstücke – sie waren überwältigend. Er konnte alle dazu bringen, alles zu tun.“

Sarah Burton übernahm die Nachfolge und ist mittlerweile Chefin von McQueens gleichnamigem Label. Sie arbeitete vorher jahrelang mit dem Kreativtalent und Guinness ist der Meinung, dass sie die Einzige ist, die das schwere Erbe antreten konnte.

„Sarah ist brillant – ich liebte ihre letzte Kollektion. Sie hat so lange mit Lee gearbeitet, deswegen wusste sie, was zu tun ist. Sie ist nicht Lee, aber ich glaube, er wäre glücklich, dass sie es macht. Sie hat von ihm gelernt. Bei anderen außer ‚McQueen‘ mag ich es nicht, tote Labels wiederzubeleben. Es gibt so viele talentierte, junge Designer und so viele enden damit, dass sie für Labels anderer Leute arbeiten. Sie sollten ihr eigenes Ding machen“, fügte Daphne Guinness hinzu. © Cover Media