Carolina Herrera: Snapchat-Debüt der Resort-Kollektion 2017

Bild von Carolina Herrera

Kiernan Shipka (16) präsentierte die neuen Looks von Carolina Herrera auf Snapchat.

Das legendäre Modehaus stellte eine Reihe von Fotos seiner neuen Kollektion zur Schau, auf denen die Schauspielerin und Fashionista (‚Mad Men‘) in Szene gesetzt ist. Die Bilder sind ausschließlich auf Hearsts Plattform Sweet, die in Kollaboration mit Snapchat entstand, zu sehen.

Die Traditionsmarke ist bisher wohl eher nicht das Label gewesen, das mit digitaler Innovation in Zusammenhang gebracht wurde. Das Modehaus und seine Chefdesignerin Carolina Herrera selbst haben in den vergangenen Monaten nun aber zunehmend in Social Media reingeschnuppert und schon über 1 Million Anhänger auf Instagram gewinnen können.

François Kress, der CEO und Präsident von Carolina Herrera, erklärte diesen Schritt im Interview mit ‚Business of Fashion‘: „Wir sind gern die ersten, die etwas ausprobieren. Das ist eine Möglichkeit für uns, ein breiteres Publikum anzusprechen.“

Kiernan Shipka posierte in den jugendlichen und glamourösen Designs der neuen Kollektion vor der Kamera des Fotografen Kristian Schuller, den man in Deutschland auch wegen seiner zahlreichen Gastauftritte bei ‚Germany’s next Topmodel‘ kennt. Auf einem der Bilder trägt der Teenager ein wunderschönes, gestuftes Tüllkleid mit einem tiefen Ausschnitt und einem bebänderten Mieder und blickt dabei aus dem Fenster über die Kulisse einer Stadt.

„Frau Herrera hat gern Spaß und Kiernan verkörpert die Tatsache perfekt, dass man Spaß haben und mit Mode experimentieren und dem Label gleichzeitig treu und elegant bleiben kann. Das war die perfekte Kombination“, erklärte François Kress über das Model.

Mit seiner neuen Kollektion möchte das Modehaus Carolina Herrera, das bisher für seine klassischen Roten-Teppich-Looks bekannt ist, die Sechs- bis Zwanzigjährigen ansprechen, also die Generation, die nach der Jahrtausendwende geboren wurde. Eine Kinderkollektion hat Carolina Herrera schon seit längerem im Angebot, jetzt sollen auch die jungen Erwachsenen ins Visier genommen werden. Wie ginge das besser als mithilfe von Social Media? © Cover Media