Brian May: Gitarrist hätte die Queen-Tour nicht durchgehalten

Bild von Brian May

DE Showbiz – Während Musiker weltweit das Coronavirus verfluchten, welches sie von der Arbeit abhielt, glaubt Queen-Schlagzeuger Roger Taylor (70), dass die Pandemie gerade zur rechten Zeit für seine Band kam.

“Ironischerweise hätten wir sowieso abbrechen müssen”

Der Grund dafür ist in der Gesundheit von Brian May (72) zu suchen. Für den Gitarristen und seine Band erwies sich die Zwangspause geradezu als Segen, denn kurz nach der Absage erlitt der Musiker einen “kleinen Herzinfarkt”. Zudem hatte er sich beim Gärtnern einen Muskel gezerrt und konnte “für eine ganze Weile” nicht mehr richtig laufen. “Wir haben die Tour abgesagt und dann wurde Brian so richtig krank”, erzählte Roger Taylor dem ‘Rolling Stone’. “Wir hätten sie also ironischerweise sowieso abbrechen müssen.”

Brian May ist auf dem Wege der Besserung

Mittlerweile geht es Brian May schon wieder besser. “Er ist auf dem Wege der Besserung”, so Roger. “Wir sprechen jeden Tag miteinander. Es war ganz schön beängstigend. Es ist so seltsam, wir sind gleich doppelt betroffen: Auch unser Manager hatte einen ziemlich schweren Herzinfarkt. Es war einfach ein so seltsames Jahr, in so vieler Hinsicht.”

Auch wenn es Brian May mittlerweile wieder besser geht, so hat Roger Taylor schlechte Nachrichten für Queen-Fans: Eine Fortsetzung des Blockbusters ‘Bohemian Rhapsody’, welcher den Werdegang von Sänger Freddie Mercury (†45) nachzeichnet, wird es wohl nicht geben. “Ich möchte nicht, dass das ganze zur Geldschneiderei wird. Es müsste schon ein sehr, sehr gutes Script sein, damit das funktioniert. Im Moment kann ich mir nicht vorstellen, dass wir eine Fortsetzung machen.” Letztlich geht die Gesundheit von Brian May wohl auch vor.