Bild von George Clooney

DE Showbiz – Nachdem viele Forderungen nach Gerechtigkeit für die durch zwei Polizisten erschossene Breonna Taylor im US-Bundesstaat Kentucky laut wurden und tausende von Menschen auf die Straße gingen, äußerte sich Schauspieler George Clooney (59) jetzt empört über die Entscheidung von Staatsanwalt Daniel Cameron, gegen keinen der drei Polizisten Anklage zu erheben.

George Clooney schämt sich für seine alte Heimat

Der Hollywoodstar, der in Lexington/Kentucky geboren wurde, verlangte zusammen mit zahlreichen Anwohnern und Aktivisten, dass die unmittelbar beteiligten Polizisten angeklagt werden – doch das wird nicht geschehen. Lediglich ein weiterer Polizist, der bei der verunglückten Drogenrazzia ebenfalls Schüsse abgab, muss sich wegen mutwilliger Gefährdung vor Gericht verantworten. Das Unglück geschah, als Breonnas Freund beim gewaltsamen Eindringen der Polizei in der Nacht einen Überfall vermutete und Schüsse abfeuerte – die Beamten schossen zurück und töteten Breonna.

Stars protestieren gegen die Ungerechtigkeit

Neben George Clooney sprachen sich auch andere Stars gegen diese Justizentscheidung aus: Kerry Washington, Mia Farrow, Common und Viola Davis äußerten sich auf Social Media ebenfalls zu dem Fall. George Clooney nimmt die Angelegenheit zudem persönlich: „Ich bin in Kentucky geboren und aufgewachsen“, schreibt er in einer Erklärung. „Ich habe auf den Farmen von Kentucky Tabak geerntet. Meine Eltern und meine Schwester leben in Kentucky. Ich besitze eine Farm in Kentucky und war im vergangenen Monat dort. Ich kenne die Gemeinde und ihre Bürger. Und ich habe in den Schulen und Kirchen von Kentucky gelernt, was richtig ist und was falsch. Ich schäme mich für diese Entscheidung.“

Staatsanwalt Daniel Cameron machte schon im Vorfeld seiner Entscheidung deutlich, dass er sich weder von engagierten Prominenten noch Influencer und Aktivisten sagen lassen werde, was zu tun sei. Werden sich die Fronten in Louisville nun noch mehr verhärten?