
DE Showbiz – Pierce Brosnan (66) feierte seinen größten Erfolg in der Unterhaltungsindustrie als 007. Seinen letzten Auftritt als James Bond hatte der Darsteller in dem Abenteuer ‚Stirb an einem anderen Tag‘ 2002. Im Rahmen einer Online-Vorführung von ‚GoldenEye‘ teilte Pierce am Sonntag (19. April) nun eine Erinnerung, die er vorher noch nie öffentlich gemacht hatte.
Quentin Tarantino lässt auf sich warten
Teil der Geschichte, die Pierce dem Publikum erzählte, war Star-Regisseur Quentin Tarantino (57). Der war in den 90ern stark von James Bond inspiriert, und wollte dies auch Pierce wissen lassen. Der Schauspieler erinnerte sich: „Er wollte sich mit mir treffen, also bin ich vom Strand nach Hollywood gefahren und bin zu ihm ins Hotel Vier Jahreszeiten gekommen. Ich war um 19 Uhr da. Ich bin gerne pünktlich. Es wurde 19:15 Uhr, und Quentin war noch immer nicht zu sehen. Er war noch oben bei einem Pressetermin. Jemand hat mir einen Martini gegeben. Ich hatte also einen Martini, und wartete bis 19:30 Uhr. Dann habe ich gedacht: ‚Wo zur Hölle steckt er denn?‘ Er hat eine Entschuldigung übermitteln lassen, und ich habe mir daraufhin einfach noch einen Martini geben lassen.“
Pierce Brosnan mag es gerne ruhiger
Als Quentin dann endlich in das Restaurant kam, war Pierce schon ziemlich angeheitert. Es dauerte nicht lange, und der Regisseur war dank mehrerer Cocktails auf einem Level mit dem Schauspieler: „Er hat auf den Tisch geschlagen und gesagt: ‚Du bist der beste James Bond. Ich will einen James-Bond-Film machen.‘ Wir waren im Restaurant, es war voll, und ich wollte ihn darum bitten, ein bisschen leiser zu sein. Aber du sagst Quentin Tarantino ja nicht, er soll leiser sein.“ Pierce Brosnan verriet nicht, welche Idee der Filmemacher genau hatte. Allerdings wandte sich Pierce damit damals an die Bond-Produzenten, die uninteressiert abwinkten. Was der Welt wohl damit entgangen ist?