Versace: Streit über ‚American Crime Story‘ geht in die nächste Runde

Bild von Darren Criss, Penélope Cruz, Édgar Ramírez und Ricky Martin

Es bleibt dabei: Versace will mit ‚American Crime Story‘ nichts zu tun haben.

Das Unternehmen hat eine bewegte Geschichte: 1997 wurde Designer Gianni Versace von Serienmörder Andrew Cunanan umgebracht. Diesem Fall will sich nun die zweite Staffel von ‚American Crime Story‘ mit einem Staraufgebot widmen, denn in den diversen Rollen werden unter anderem Ricky Martin, Penélope Cruz und Edgar Ramirez zu sehen sein. Die Folgen werden bereits ab dem 17. Januar in den USA ausgestrahlt ? sehr zum Missfallen der Familie Versace, die ihren Unmut bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht hat. In einem aktuellen Statement ließ die Fashionfamilie jetzt erneut wissen, dass niemand ihre Erlaubnis für eine Fernsehumsetzung eingeholt habe:

„Wie wir bereits betont haben, hat die Versace-Familie dieses Projekt nicht autorisiert und war auch sonst in keiner Weise in der kommenden Fernsehserie über den Tod von Herrn Versace involviert. Die Serie sollte als eine Fiktion betrachtet werden.“

Tatsächlich basiert die zweite Staffel von ‚American Crime Story‘ auf dem Buch ‚Vulgar Favors‘, das Maureen Orth 1999 veröffentlicht hatte und das ebenfalls nicht von der Versace-Familie abgesegnet worden war. In dem aktuellen Statement griff das Modehaus auch die Quelle für die Serie an:

„Die Firma, die die Serie produziert, behauptet, sie basiere auf dem Buch von Maureen Orth, aber das Orth-Buch ist selbst voller Klatsch und Spekulationen. Orth hat niemals Informationen der Versace-Familie bekommen und hat auch kein Recht, Aussagen über das Intimleben von Gianni Versace oder dessen Familienmitglieder anzustellen.“ Für ‚American Crime Story‘ dürfte diese Furore zusätzliche Werbung sein.

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