Stella McCartney: Ich mag meine Schublade

Bild von Stella McCartney

Stella McCartney (44) wird lieber „tierschützende Designerin“ genannt als „die Tochter von Paul McCartney“.

Die Modeschöpferin ist bekannt für ihre umwelt- und tierfreundliche Mode, für ihre Kleidung wird keinem Lebewesen ein Haar gekrümmt. Dass diese Tatsache mittlerweile als ihr Hauptmerkmal in den Medien gilt, macht ihr gar nichts aus. „Mir wurden schon so viele Namen gegeben“, winkte sie im Interview mit dem ‚Paper‘-Magazin ab. „Ich habe als ‚die Tochter von Paul McCartney‘ angefangen, da bevorzuge ich doch diese Schublade. Zuerst wollte ich in gar keine Schublade gesteckt werden, aber mittlerweile bin ich darauf sogar stolz. Leider bin ich im Bereich der Luxusmode noch immer die Einzige, die ohne Tierquälerei designt. Ich bin froh, dass ich der Grund dafür bin, wenn ein Journalist über Nachhaltigkeit und tierschützende Mode spricht.“

Weiter stellte sie klar, dass ihre Mode doch genauso „begehrenswert und schön“ sei wie die der Modehäuser, die nach wie vor auf Leder oder Pelz setzen.

Druck spürt Stella trotz ihres Erfolgs nach wie vor. Schließlich wolle sie nicht nur für sich, sondern auch ihr ganzes Team immer besser werden. „Ich mache mir schon Sorgen um den Lebensunterhalt der Leute, mit denen ich arbeite. Sie sind wie meine zweite Familie“, gestand Stella McCartney. „Wir arbeiten alle zusammen. Wir alle wollen, dass es ein Erfolg wird. Jeder in meiner Firma, wir alle haben uns aus den richtigen Gründen gefunden. Wir arbeiten alle zusammen als Einheit an derselben Sache und wollen diese Botschaft verbreiten. So viele Leute in meiner Branche sagten: ‚Du wirst niemals ein Taschen-Business haben, also musst du deinen Business-Plan umgestalten.‘ Ich will diesen Leuten auf jeden Fall das Gegenteil beweisen.“ © Cover Media

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