Prada: Handtaschen vom Laufsteg direkt in die Stores

Bild von Prada model

Prada zieht im See-Now-Buy-Now-Sektor nach.

Das Modehaus wird zwei seiner Handtaschen der neuen Kollektion direkt nach der Fashionshow in Mailand in die Stores bringen. Die Taschen mit den passenden Namen ‚Pionniere‘ und ‚Cahier‘ sind ab dem 25. Februar in den Läden von Mailand, Paris und London erhältlich, New York folgt eine Woche später. Die ‚Pionniere‘ zeichnet sich durch einen sportlichen Look aus, der mit Messingdetails, abgerundeten Ecken und einem Schulterriemen an Armeeuniformen erinnert. Das Design der ‚Cahier‘-Tasche ist inspiriert durch antike Bücher, die mit ihren bronzenen Metallelementen auf die schützenden Buchrücken verweist.

Inmitten der harten Konkurrenz müssen die Luxuslabels Wege finden, die Zeit zwischen dem Laufsteg und dem Verkauf zu verkürzen, um die Kundenwünsche aufgrund der verschiedenen Klimazonen besser erfüllen zu können. Burberry hat bei der diesjährigen London Fashion Week diese Diskussion ins Rollen gebracht, als angekündigt wurde, die übliche Dauer von sechs Monaten zwischen der Präsentation der Designs auf den Laufstegen und dem Verkauf in den Shops zu verkürzen.

Tom Ford, Michael Kors und Tommy Hilfiger gaben ebenfalls bekannt, ihr Auslieferungssystem zu ändern. Französische Modehäuser werden dabei jedoch noch nicht mitziehen. Laut einem Bericht von ‚WWD‘ haben die französischen Labels die Idee eines geänderten Lieferungszeitplans durchdacht und abgelehnt. Die Wartezeit zwischen den gezeigten Kollektionen und dem Verkauf erzeuge eine Spannung bei den Kunden, die sie nicht missen wollen. © Cover Media

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