Philip Treacy: Bitte nicht zu intellektuell

Bild von Philip Treacy

Philip Treacy (45) lässt sich durch allzu intellektuelle Statements aus Modekreisen nicht beeindrucken. ?Der berühmte Hutmacher liebt die Modebranche, fragt sich aber des Öfteren, ob manche Menschen das Thema nicht doch zu ernst nehmen. Das bedeutet keineswegs, dass er Mode lächerlich findet, schließlich ist der Brite sich sehr bewusst darüber, dass der Begriff Stil für Leute auf der ganzen Welt unterschiedliche Bedeutungen haben kann. “Meiner Meinung nach wird Mode oft über-intellektualisiert. In der Mode geht es um das Streben nach Schönheit und Eleganz, so empfinde ich. Für andere Leute ist es nur ein T-Shirt”, philosophierte der  Designer im Gespräch mit ‘anothermag.com’. ?Treacy liebt das Konzept von Mode und Bekleidung, da es sich im stetigen Wandel befindet. Er definiert Stil als etwas, das sich mit der Zeit entwickelt und das niemals stagniert. Der Hutmacher arbeitete bereits erfolgreich mit Stars wie Lady Gaga (26, ‘Poker Face’), sowie großen Modehäusern wie ‘Alexander McQueen’ und ‘Chanel’ zusammen. Sein Schlüssel zum Erfolg läge in seinem Verständnis der Wichtigkeit, mit Materialien zu spielen und sie in bester Manier zum Einsatz zu bringen. Besonders seine Kooperation mit ‘Swarovski’ sorgte in Fachkreisen für Bewunderung. ?Für seine Kreationen benutzt er allerdings am liebsten alle Arten von Federn. “Die Materialbeschaffenheit ist alles. Jedes Material hat seine bestimmten Eigenschaften und man kann ein Material nicht dazu bringen, etwas zu tun, das es nicht tun will. Also liegt im Verstehen des Materials der Schlüssel zum Erfolg einer Erfindung. Jedes Material hat eine eigene Beschaffenheit. Dennoch ist das Material die einzige Innovation in der Mode: Ständig werden neue Materialien entwickelt. Es ist endlos”, so Philip Treacy. © Cover Media

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