Kenzo: Mutige Looks in Paris

Bild von Kenzo

Kenzo stellte eine knallbunte und dynamische Kollektion auf der Paris Fashion Week zur Schau.

An Inspirationen mangelte es dem Design-Duo Humberto Leon und Carol Lim beim Kreieren seiner Herbst/Winterkollektion 2016 eindeutig nicht. Das spiegelte sich in den vielen verschiedenen Einflüssen aus unterschiedlichen Epochen und Ländern in der Modenschau am Dienstag [8. März] auf der Paris Fashion Week wider. So liest man auch in den Show-Notizen, dass ihre Muse eine modeinteressierte Weltenbummlerin war.

„Sie bewältigt jedes Abenteuer mit einem offenen Geist und mit dem Respekt gegenüber den Orten, die sie betrat“, hieß es dort.

Die Kenzo-Designer ließen ihre Muse ebenso in das viktorianische Zeitalter wie in die Siebziger und Achtziger reisen. Kurze Stopps legte sie zwischendurch in Japan und im Print-Archiv des Modehauses selbst ein. Anschließend schlug sie einen kurzen Umweg über bourgeoise Looks ein, bevor sie in einer modischen Explosion, die in der modernen Gegenwart angesiedelt war, endete. Die Kollektion erschien äußerst energetisch und mutig, die Motive wiederholten sich selten, stattdessen überzeugte jedes Outfit als Unikat.

Zu Beginn der Show stellten die Models marineblaue und graue, maßgeschneiderte Duffle-Coats mit Matrosen-Details zur Schau. Ein langes, dunkelblaues Nachthemd im Viktorianischen Stil mit gerüschtem Kragen und Ärmel folgte, dessen weiter Rock bis auf den Boden fiel. Weiterhin sah man einen unechten Pelz in Lila mit einem Leoparden-Print-Kragen und passenden Hosen sowie eine gut sitzende Denim-Jacke, die der Schriftzug Kenzo schmückte. In direktem Kontrast dazu stand ein pinkfarbener Mantel erneut im Leoparden-Muster mit breiten Schultern und Quasten-Verzierungen. Längsstreifen und jede Menge glitzernde Zebra-Muster sowie einige Blusen mit floralen Motiven fehlten auch nicht im Angebot.

Heute [9. März] findet die Paris Fashion Week mit der heiß ersehnten Show von Louis Vuitton ihr Ende. © Cover Media

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