Kate Upton: Status als Supermodel wackelt

Bild von Kate Upton

Für Kristi McCormick gehört Kate Upton (20) nicht zu den Topmodels.

McCormick gründete 2009 die Casting- und Beratungsgesellschaft ?Matchbook? und weiß ganz genau, was es braucht, um in der Modeindustrie den Durchbruch zu schaffen. Upton verbuchte im vergangenen Jahr Erfolge als Covergirl der ‘Sports Illustrated’-Bademoden-Spezialausgabe, sowie im Couture-Bereich mit Bildern in der ‘Vogue’ und im ‘Jalouse’-Magazin. McCormick allerdings ist sich nicht so sicher, ob Upton das Zeug zum langfristigen Erfolg hat. “Kate ist meiner Meinung nach eher ein Promi als ein Model. Sie ist nicht jahrelang wie ein Model aufgewachsen, was eigentlich die Grundlage für ihren Supermodel-Status wäre. Sie wurde in sehr kurzer Zeit zum Promi-Model. Dass die ‘Vogue’ Kate aufs Cover setzt, bedeutet (für mich), dass sie diesen Monat mehr Auflage an den Zeitschriftenständen verkaufen wollen (was sie wahrscheinlich auch taten!)”, stichelte McCormick bei ‘StyleCaster.com’.

Die erfolgreiche Model-Vermittlerin äußerte sich auch zu der Tatsache, dass die ‘Victoris’s Secret’-Models zunehmend in luxuriösen Designer-Kampagnen auftreten. So wurden Adriana Lima und Doutzen Kroes zu den Botschafterinnen der ‘Miu Miu’-Frühjahr/Sommer-Kollektion 2013. McCormick betonte, dass das nichts Neues sei, da das edle Unterwäsche-Label generell Models einsetze, die sich zuvor schon ein Namen in der Branche gemacht haben. Dennoch scheint die Marke neuerdings auch nach anderen Werten zu schauen. “Da ist definitiv ein Trend hübsche Models mit großartigen Persönlichkeiten zu buchen. Vor Jahren hätte ‘VS’ die Entscheidung ausschließlich aufgrund des Looks und des Portfolios eines Models getroffen. Jetzt müssen die Models auch noch Botschaften vermitteln”, erklärte die Talentagentin. “Sie nehmen an Talkshows teil, sie kommentieren Mode, sie werden vor und hinter den Kulissen gefilmt. Wenn ein Model in ein Casting hereinspaziert, über den richtigen Körper und Look verfügt, sowie ein sicheres Gesprächsauftreten vermittelt, dann hat sie den Job so gut wie in der Tasche”, so Kristi McCormick. © Cover Media

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