Jourdan Dunn: Nicht nur die Oscars sind zu weiß

Bild von Jourdan Dunn

Jourdan Dunn (25) glaubt, dass es noch viel zu tun gibt, damit sich die Situation für schwarze Models verbessert.

Gerade wurde im Zuge der Oscarverleihung heftig darüber diskutiert, dass schwarze Schauspieler zu wenig berücksichtigt werden. Jourdan findet, dass dies auch für die Modebranche gilt:

„Es gibt jetzt mehr schwarze Models“, erklärte die Britin gegenüber ‚Elle‘, stellte aber klar: „Trotzdem wir sind immer noch nicht soweit, wie es sein sollte. Ich wünsche mir, dass es ganz normal ist, ein schwarzes Mädchen in der Werbung zu sehen. Warum sollte es nicht die Norm sein, dass man schwarze Models auf den Laufstegen, in Kampagnen und in der Werbung sieht? Es wird immer noch ein großes Aufsehen gemacht, wenn das mal passiert.“

Aber Jourdan hat noch ganz andere Sorgen: Wegen ihres Jobs verpasst sie viel vom Alltag ihres Sohnes Riley (6). „Es gibt eine Sache, vor der du nie gewarnt wirst. Sie erzählen dir vom Schlafentzug, aber niemand warnt dich vor den Schuldgefühlen“, seufzte die Berufsschönheit. „Im letzten Monat war er im Krankenhaus, aber es geht ihm schon wieder besser. Wenn also was bei der Arbeit passiert oder ich einen Job nicht kriege, kann ich damit leben. Ich habe größere Sorgen – dass es meinem Sohn gut geht und er wieder aus dem Krankenhaus kommt. Mittlerweile sehe ich es aber so: Ich versorge meinen Sohn – Mama muss arbeiten, damit es was zu essen gibt und seine Schule bezahlt wird. Das behalte ich im immer im Hinterkopf“, versuchte Jourdan Dunn ihre Schuldgefühle unter Kontrolle zu halten. © Cover Media

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