Jenny Packham: Ich hasse riesige Brautkleider

Bild von Jenny Packham

Jenny Packham (48) hofft, dass “die wirklich großen Brautkleider” eines Tages von den Laufstegen verschwinden.

Die britische Modemacherin machte sich einen Namen mit ihren wunderschönen Brautkleiddesigns und ihren Ready-to-Wear-Kollektionen. In einem Interview berichtete Packham, dass sie von der Fülle der verschiedenen Brautmodentrends begeistert sei, doch mit einem Look könne sie sich so gar nicht anfreunden. “Ja, die wirklich großen Kleider. Ich finde es toll, wie sie aussehen, aber ich habe eine gewisse Gewichtsbeschränkung bei Kleidern. Sogar die, die stark mit Perlen verziert sind, kommen an einen Punkt, wo man denkt, dass es falsch ist”, erklärte sie gegenüber ‘Huffington Post’.

Die Modeschöpferin plauderte weiterhin über ihre bevorzugten Kundinnen. Sie “liebte” das Outfit des britischen Stars Elizabeth Hurley (47, ‘Gossip Girl’) an ihrem großen Tag. “Ich fand es wundervoll. Sie ist eine dieser Frauen, die genau weiß, wie sie in ihren Kleidern aussieht”, schwärmte Packham und fügte hinzu: “Ich wollte schon immer Cate Blanchett einkleiden, weil ich sie sehr stylish finde. Carey Mulligan auch. Und Nicole Kidman.”

Für 2013 hatte sie auch ein paar Ratschläge in Sachen Brautmode parat. Das Fernsehen und die aktuelle Kultur habe ihrer Meinung nach einen großen Einfluss auf die Ansprüche der zukünftigen Bräute: “[Die TV-Serie] ‘Downton Abbey’! Ich war überrascht, wie oft die Bräute das angeführt haben. Ich denke, bei der Brautmode geht alles sehr langsam vorwärts ? deshalb mache ich gern Brautkleider, weil ich oft einen Style meiner Abendgarderobenkollektion nehmen kann und ihn etwas perfektioniere und in ein Brautkleid verwandle und das verkauft sich dann vielleicht ein paar Jahre lang. Vor drei oder vier Jahren kamen wir auf den amerikanischen Markt und wir haben eine gewaltige Steigerung beim Verkauf erlebt. Dinge wie ‘Downton Abbey’ passieren und die kommen der Brautkleidmode zugute. Ich erinnere mich noch an die Zeit, als alle Ärmel wollten, und dann auf einmal sollte es schulterfrei sein. Es dauert eine Weile, etwas durchzusetzen, aber dann ist es einige Jahre da. Es ist toll, dass wir wieder Kleider mit Ärmeln verkaufen – dadurch haben wir mehr Möglichkeiten beim Designen. Ich sehe auch wesentlich schmalere Silhouetten, mehr Ärmel, höher geschlossene Krägen, das ist schön”, erklärte Jenny Packham. © Cover Media

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