Christopher Kane: Expansionspläne nach Einstieg von ‘PPR’

Bild von Christopher Kane

Christopher Kane (30) hat nach der Beteiligung von ‘PPR’ an seinem Designer-Label Großes vor.

Der schottische Modemacher besiegelte den Deal mit dem französischen Luxusgüter-Konzern, bei dem das Unternehmen 51 Prozent der Anteile an Kanes Firma übernimmt. Der Designer kann das Geschäft noch immer nicht ganz fassen – es rief bereits Prognosen hervor, die Modemarke werde explodieren wie zuvor ‘Stella McCartney’ und ‘Alexander McQueen’, als diese denselben Weg einschlugen. “Diese neue Partnerschaft mit ‘PPR’ wird uns dabei helfen, unsere Visionen zu realisieren. Wir werden die Kollektion ausweiten und neue Läden eröffnen können”, sagte Kane der britischen Ausgabe der ‘Grazia’.

Der Vertrag war nicht einfach zustande gekommen, die Verhandlungen dauerten zwölf Monate, bevor es zu einer Einigung kam. Der Kreative hat das Gefühl, für seine Firma den richtigen Schritt zu gehen, da nun andere das Alltagsgeschäft im Management übernehmen. Kane kann die Organisation und Büroarbeit abgeben und sich auf Inspirationen für seine Entwürfe konzentrieren. “[Die ersten, denen ich davon erzählte, waren] meine Freunde, meine Familie und Louise Wilson [seine Professorin an der Universität]“, erzählte er. “Es ist bei ihnen noch immer nicht ganz angekommen.”

Die Modewelt hingegen reagierte schnell und lobte den Schritt in den Himmel – zumal Kane seit Langem als eines der vielversprechendsten Designer-Talente gilt. Er hat bereits mit Donatella Versace (57) an deren Linie ‘Versus’ gearbeitet, und die italienische Designerin ist voll des Lobes hinsichtlich Kanes Können: “Als ich mich entschieden habe, ‘Versus’ einem Relaunch zu unterziehen, wollte ich, dass sie ihre eigene Identität hat. Als mein Bruder Gianni sie 1989 gestartet hat, wollte er, dass sie eine eigene, unverwechselbare Handschrift trägt”, erklärte Donatella Versace im vergangenen Jahr. “Seine Lösung war, mich um die Entwürfe zu bitten, und deshalb wollte ich einen Designer finden, mit dem ich auf dieselbe Art zusammenarbeiten kann – Christopher war eine naheliegende Wahl. Und so bat ich ihn, mit mir zu arbeiten – genauso wie Gianni mich gebeten hatte, mit ihm zu arbeiten.” © Cover Media

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