Ashley Graham: Eure Kommentare können mir gar nichts!

Bild von Ashley Graham

Ashley Graham hat ein dickes Fell – Body-Shaming prallt deswegen einfach an ihr ab.

Das Model ist die erste Plus-Size-Beauty, die das Titelbild der legendären ‚Sports Illustrated Swimsuit Issue‘ ziert, doch das hat nicht nur Begeisterung hervorgerufen. Exmodel Cheryl Tiegs (68) beispielsweise behauptete, durch das Magazincover werde die Botschaft promotet, dass ein „ungesunder“ Körper in Ordnung sei.

Von ‚E! News‘ auf diesen Seitenhieb angesprochen, konnte Ashley nur mit dem Kopf schütteln: „Cheryl Tiegs hat gesagt, was sie gesagt hat, und es mag die Gefühle vieler Menschen verletzt haben – aber mein Fell ist dick! Ich habe nur mit den Augen gerollt und mir gedacht: ‚Okay, schon wieder eine dieser Frauen …'“

Gerade gegen den Vorwurf, sie lebe ungesund, möchte sich die Kurven-Schönheit wehren. Vor allem dann, wenn er von Menschen kommt, die sie überhaupt nicht kennen. „Es gibt zu viele Leute, die glauben, sie könnten ein Mädchen mit meiner Größe anschauen, und behaupten, wir seien ungesund. Das könnt ihr aber nicht, das kann nur mein Arzt“, untermauerte Ashley Graham selbstbewusst.

Sie selbst sieht ihre Rolle in der Modeindustrie ganz anders: Nicht kritisieren wolle sie, sondern unterstützen. Deswegen kann sich Ashley auch nicht vorstellen, Cheryl Tiegs in Zukunft zu meiden.

„Ich würde ihr einfach Hallo sagen [, wenn wir uns begegnen]. Ich meine, ich habe immer schon zu all den ‚Sports Illustrated‘-Mädchen aufgeblickt, sie sind klassische, wundervolle, wunderschöne Frauen! Es ist eine Schande, dass wir einander runterziehen müssen. Aber dafür bin ich ja jetzt da: Ich möchte andere Frauen hochleben lassen.“

Ashley Graham scheint ihren Kolleginnen in der Tat um einiges voraus zu sein – zumindest in Sachen Frauenpower. © Cover Media

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