Antonio Berardi: Fashion Week ist wie ein Examen

Bild von Antonio Berardi

Nervös: Antonio Berardi verglich die Londoner Fashion Week mit einer nervenaufreibenden Prüfungssituation in der Schule.

Der britische Modemacher erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift ‘The Guardian’, dass die Tage vor der Laufsteg-Show auf der Fashion Week nervenaufreibend seien und ihn verletzlich machen. Der Designer verriet, dass die Präsentation einer Kollektion der Welt seine tiefsten Gedanken und Gefühle offenbare: “Die Fashion Week ist wie ein Examen und die Tage vor der Show sind auch so. Es ist das ewige Problem, dass man sein Baby zur Schau stellt und hofft, dass die Leute es genauso schön wie man selbst findet. Man fürchtet sich davor, dass sie es wirklich hässlich finden”, sagte er.

Weiterhin sprach der Designer darüber, wie er seine Kreationen entwirft. Seine neueste Linie ist von der historischen ‘Boston Tea Party’ sowie sizilianischen Skulpturen inspiriert, allerdings dominieren die Einflüsse seine Kollektion nicht vollständig: “Ich betrachte all diese Dinge und dann? dann nehmen wir wieder alles weg, weil ich nicht will, dass es zu sehr an etwas erinnert. Manchmal beginne ich mit sehr sehr einfachen Materialien. Ich mag luxuriöse Dinge und Dinge, die in einer bestimmten Art und Weise erwachen, das ist für mich am wichtigsten. Und ich mag Verzierungen und in jeder Saison versuche ich ihnen eine neue Form zu geben”, erklärte er.

Der Mode-Experte hat sizilianische Vorfahren und sein multikultureller Ursprung hat einen wesentlichen Einfluss auf seine Designs, die eine Kombination aus italienischer Tradition und britischem Stil sind. “An meiner Arbeitsweise ist vor allem interessant, dass ich eine sehr britische Ästhetik habe, weil ich hier geboren bin und aufwuchs. Aber ich habe das italienische Feingefühl, wenn es um Perfektion geht”, sagte Antonio Berardi.  © Cover Media

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